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TSE READY

ready2order

Die flexible Kasse für jede Branche

Wien
Seit 2015
389 Bewertungen
4.2von 5 Sternen
Monatlich ab
35 € - 59 €
Hardware ab
279 €
Testphase
14 Tage
86
Editorial Score
Hardware85
Software86
Service82
Preis/Leistung90
Bedienung92

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ready2order im ausführlichen Test

Fazit der Redaktion

Das Wiener Fintech hat sich mit seinem Cloud-Kassensystem einen Namen gemacht – und das branchenübergreifend. Was ready2order von vielen Mitbewerbern unterscheidet: Die Software läuft auf praktisch jedem Gerät. iOS, Android, Windows, macOS – alles kein Problem. Wer bereits ein Tablet oder einen PC hat, kann sofort loslegen, ohne neue Hardware kaufen zu müssen.

ready2order Produktfamilie – Vom kompakten readyMini bis zum stationären readyMax 2 für jeden Einsatz die passende Hardware

ready2order Produktfamilie – Vom kompakten readyMini bis zum stationären readyMax 2 für jeden Einsatz die passende Hardware

Das Unternehmen hinter dem System

ready2order wurde 2015 in Wien gegründet und betreut heute über 16.000 Kunden im deutschsprachigen Raum. Im Juli 2023 wurde das Unternehmen von der italienischen Zucchetti Group übernommen – einem IT-Riesen mit mehr als 8.000 Mitarbeitern. Die Gründer Markus Bernhart und Christopher Fuchs führen das Unternehmen aber weiterhin eigenständig mit rund 100 Mitarbeitern.

In Vergleichstests erreicht ready2order regelmäßig Spitzenplatzierungen. Die einfache Bedienbarkeit und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten werden dabei besonders hervorgehoben.

Das Besondere: Echte Hardware-Freiheit

Das Alleinstellungsmerkmal ist schnell erklärt: Während viele Anbieter auf bestimmte Geräte setzen (orderbird nur iOS, andere nur Android), ist ready2order völlig plattformunabhängig. Das senkt die Einstiegshürde enorm – wer bereits ein Tablet besitzt, braucht nur noch die App zu installieren.

Die Hardware-Optionen

ready2order im Praxiseinsatz – Das Kassensystem auf dem Tablet im Café-Betrieb

ready2order im Praxiseinsatz – Das Kassensystem auf dem Tablet im Café-Betrieb

Wer doch lieber dedizierte Hardware möchte, hat vier Optionen: Das readyMini für 279 Euro ist die kleinste Kasse mit integriertem Kartenterminal und SIM-Karte. Das readyGo für 369 Euro packt Kasse, Kartenleser, Bondrucker und Scanner in ein Gerät. Das readyTab ab 649 Euro bietet ein großes 10,1-Zoll-Display mit optionaler Tresenstation. Und für stationäre Betriebe gibt es das readyMax 2 für 1.999 Euro mit HD-Display, Kundendisplay und integriertem Thermodrucker.

Was kostet ready2order wirklich?

Das Kassensystem-Abo liegt bei 45,90 Euro monatlich, im Jahresabo spart man und zahlt nur 34,90 Euro pro Monat. Dazu kommt das TSE-Paket für 14,90 Euro monatlich – in Deutschland Pflicht. Wer Gastronomie mit Tischbedienung betreibt, braucht zusätzlich das Gastro-Paket.

Bei der Kartenzahlung überzeugt die hauseigene Lösung readyPay mit nur 1,23 Prozent Gebühr – ohne Grundgebühr und ohne fixe Transaktionskosten. Das ist besonders bei kleinen Beträgen günstiger als bei vielen Mitbewerbern.

Der Funktionsumfang im Alltag

Die Basisfunktionen decken alles ab, was kleine und mittlere Betriebe brauchen: Produktverwaltung mit CSV-Import, Lagerwirtschaft mit automatischem Bestandsabgleich, Mitarbeiterverwaltung mit verschiedenen Zugriffsrechten und ein finanzamtkonformes digitales Kassenbuch. Die Statistiken und Reports sind in Echtzeit verfügbar, DATEV-Export inklusive.

Für die Gastronomie gibt es das optionale Gastro-Paket mit Tischübersicht, Rechnungssplitting, Happy Hour, Funkbonierung und Gangsteuerung. Die Außer-Haus-Funktion rechnet automatisch den korrekten MwSt.-Satz.

Finanzamt und Offline-Modus

ready2order ist zu 100 Prozent finanzamtkonform – in Deutschland (GoBD, KassenSichV, TSE), in Österreich (RKSV) und in der Schweiz. Automatische Updates halten das System rechtlich auf dem neuesten Stand.

Ein wichtiger Pluspunkt: Bei Internetausfall kann problemlos weiter kassiert werden. Alle Daten synchronisieren sich automatisch, sobald die Verbindung wieder steht.

Der Support

Die kostenlose Hotline ist von 8 bis 22 Uhr erreichbar, dazu gibt es ein 24/7-Ticketsystem und ein umfangreiches Hilfe-Center. Wer eine persönliche Einführung möchte, kann eine 60-minütige Online-Schulung oder eine 90-minütige Kompletteinrichtung buchen.

Was Nutzer berichten

Die Bedienung wird durchgehend gelobt – neue Mitarbeiter finden sich schnell zurecht. Die Geschwindigkeit der Kasse begeistert besonders bei hohem Kundenaufkommen. Auch der Support wird als freundlich und lösungsorientiert beschrieben.

Kritik gibt es an Preiserhöhungen in der Vergangenheit und an der etwas veralteten Verwaltungsoberfläche. Manche Nutzer berichten von Problemen mit der SumUp-Anbindung – hier schafft die hauseigene Lösung readyPay Abhilfe.

Für wen ist ready2order die richtige Wahl?

ready2order eignet sich hervorragend für Einzelhändler, Dienstleister wie Friseure oder Handwerker, kleine bis mittlere Gastrobetriebe, Food Trucks und Gründer mit begrenztem Budget. Besonders profitieren Betriebe, die bestehende Hardware nutzen oder maximale Flexibilität ohne Vertragsbindung suchen.

Weniger geeignet ist das System für sehr große Restaurantbetriebe mit hohem Tagesvolumen oder Unternehmen mit sehr komplexen Warenwirtschaftsanforderungen.

Unser Urteil

ready2order ist das Schweizer Taschenmesser unter den Kassensystemen – flexibel einsetzbar, branchenübergreifend, ohne Hardware-Zwang. Mit 34,90 Euro monatlich plus TSE liegt man preislich im attraktiven Mittelfeld. Die vollständige Finanzamtkonformität und der zuverlässige Offline-Modus geben Sicherheit im Alltag.

Dass sich die Zusatzkosten summieren können und die Verwaltungsoberfläche etwas Staub angesetzt hat, trübt das Bild nur leicht. Für kleine und mittlere Unternehmen ist ready2order eine ausgezeichnete Wahl.

Tipp: Die 14-tägige kostenlose Testversion nutzen – ohne Kreditkarte, ohne Bindung.

Über ready2order

ready2order wurde 2015 in Wien gegründet und hat sich auf die Entwicklung modularer Point-of-Sale- und Payment-Anwendungen für kleine Unternehmen spezialisiert. Das Fintech betreut mittlerweile über 16.000 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Juli 2023 wurde ready2order zu 100 Prozent von der italienischen Zucchetti Group übernommen, einem der führenden IT-Unternehmen Europas mit mehr als 8.000 Mitarbeitenden. Das Unternehmen arbeitet weiterhin eigenständig unter der Führung der Co-Founder Markus Bernhart und Christopher Fuchs. Das Alleinstellungsmerkmal von ready2order ist die außergewöhnliche Geräteflexibilität: Die cloudbasierte Software läuft auf iOS, Android, Windows und macOS – vorhandene Tablets, Smartphones oder PCs können weiterverwendet werden.